Was macht uns und den Verein „Freunde des Lotsenschoners No. 5 ELBE e. V.“ aus?
Wir haben unsere Vereinsmitglieder gefragt, was sie am Schiff und am Verein besonders mögen. Hier sind einige Antworten:
Mich faszinierte die Geschichte des Lotsenschoners und dass man Teil dieser Geschichte werden, sie weiter erzählen und erhalten kann. Im Verein habe ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt und tolle Menschen kennengelernt, die alle durch den Lotsenschoner und die Liebe zum Segeln miteinander verbunden sind und sich auf anderen Wegen wohl kaum begegnet wären. Außerdem gibt es wohl nichts Entspannenderes, als einen Tag auf dem Wasser zu sein, den Wind im Gesicht zu spüren und die Seele baumeln zu lassen und mit diesem schönen Schiff auf der Elbe zu kreuzen. Eine tolle Auszeit im Alltag! Mir ist an Vereinen sehr wichtig, dass nicht nur der Vereinszweck passt, sondern auch die menschliche Gemeinschaft funktionieren muss. Dass dies beim Lotsenschoner gegeben ist, habe ich sofort gespürt. Trotz des (damaligen) hohen Durchschnittsalters der Vereinsmitglieder habe ich mich sofort sehr wohl gefühlt und den Schnack der älteren Kollegen lieben gelernt. Zur Liebe zum Schiff muss ich wohl nix weiter ausführen. Wer den Schoner mal bei höheren Windstärken und unruhiger See erlebt hat weiß, dass das Schiff eine echte Rennziege sein kann und sich formidabel segeln lässt. Gepaart mit der spannenden Lebensgeschichte kann man gar nicht genug betonen, wie wertvoll das Schiff ist.
Am Verein und dem Schoner mag ich besonders den kameradschaftlichen Umgang und die Hilfsbereitschaft untereinander.
Ich habe tolle Menschen getroffen, die meine Leidenschaft teilen, einen super interessanten Hintergrund haben und doch alle bodenständig sind. Die große Teamfähigkeit, verbunden mit einer tollen Willkommenskultur, runden das Bild ab.
Mit dem Lotsenschoner verbinde ich gute Kameradschaft und viel Frohsinn auf einem wunderschönen Schiff.
Im Verein mag ich, dass ich Menschen sehr direkt und schnörkellos kennenlernen kann. Diplomatie oder Zurückhaltung wie im Job sind nicht angebracht. Entweder jemand sieht, wo eine helfende Hand gebraucht wird oder eben auch nicht. Die Menschen, auf die ich mich immer verlassen kann, erkenne ich im Alltag an Bord sehr bald.
Der Lotsenschoner ist mit seinem großen, massiven, weißen Rumpf, dem senkrechten Steven und dem kupferbeschlagenen Unterwasserschiff eine faszinierende Erscheinung. Dazu kommt, dass er heute der einzige seiner Art ist, der original erhalten ist.
Ich finde auch die Geschichte des Schoners sehr interessant. Angefangen von einem mehr als 40-jährigen Einsatz im Lotsendienst, den vielen Atlantikquerungen und der Kap Horn Rundung unter Warwick Tompkins. Weiter ist die Rückführung des Lotsenschoners im Jahr 2002 nach Hamburg und der anschließende Wiederaufbau sowie die laufenden Pflege- und Erhaltungsarbeiten durch die vielen Vereinsmitglieder beachtenswert. Seit 2003 hat der Lotsenschoner mit der „Erhaltung des maritimen Erbes der Stadt Hamburg“ eine neue Aufgabe. Ich finde es auch wichtig zu sagen, dass man sich an Bord am wohlsten fühlt, wenn man die Zeit dort in angenehmer Atmosphäre verbringt – und dazu trägt jeder aus der Crew etwas bei. Die gute Stimmung an Bord wurde uns als positives Feedback über viele Jahre immer wieder von unseren Gästen zurückgemeldet. Das ist keine Selbstverständlichkeit und es ist nicht auf jedem Schiff so. Ich schätzte das gute und freundliche Miteinander an Bord des Schoners sehr.
Das Schiff selbst in seiner Eleganz und seine abenteuerliche und faszinierende Geschichte. Ich bewundere die Energie und den Einsatz beim Wiederaufbau des Schoners und freue mich auf die Menschen im Verein und das Teamwork.
Im Verein kommen so viele Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen in Begeisterung für dieses eine Schiff zusammen. Und egal welche Aufgabe erledigt werden muss, welche Hürde bewältigt oder welches Problem gelöst werden muss, es steht immer (mindestens) ein Vereinsmitglied parat, das hat mich stets beeindruckt.
Den Schoner liebe ich besonders als eleganten Langkieler. Am Verein gefällt mir dieses Miteinander, u.a. die Geduld mit der alle – von Deckshand bis Kapitän – auch Anfängerfragen fachkundig klären.
Am Schoner ganz klar sein stimmig schnittiges Aussehen sowie das sehr gute Fahrverhalten. Die vom Verein angebotene sofortige und gute Ausbildung und die Aufnahme in den unterschiedlichen Teams. Bereits in der zweiten Saison konnte ich bei der Winterarbeit dabei sein. Am meisten habe ich von der Kameradschaft auf den Langfahrten profitiert und dabei viel gelernt.
Ich liebe es, dass wir ein Schiff erhalten, das eine so abwechslungsreiche und spannende Geschichte – und definitiv auch eine Seele – hat. Und dass im Verein so viele unterschiedliche, interessante und sympathische Menschen zusammen kommen.
Es war immer schön, gemeinsam an Bord zu sein. Ich hoffe sehr, dass wir dieses Gefühl bald wieder haben – und dass wir nach allem, was passiert ist, im Verein und als Crew wieder zusammenfinden und weitermachen können.
Am Schoner mag ich besonders die Geschichte / Tradition des Schiffes und am Verein das nette und kameradschaftliche Miteinander der Vereinsmitglieder.
Das Schiff ist zu einer Art Heimat geworden, in den letzten Jahren insbesondere die Kombüse. Wichtig aber ist mir die menschliche Seite! Nie zuvor hatte ich Gelegenheit, eine solche Art der Kameradschaft kennen zu lernen und immer von Neuem genießen zu können.
Die unterschiedlichsten Menschen mit dem einen Ziel, No. 5 ELBE zu segeln und zu erhalten. Ob auf den Gästefahrten, den vielen Ausbildungstörns oder bei der Winterarbeit, alle bringen sich dafür ein.
Vom ersten Moment an hat mir das entspannte und nette Miteinander an Bord gefallen. Verschiedenste Charaktere aus den unterschiedlichsten Berufen die miteinander nur ein Ziel haben, den Lotsenschoner in Fahrt zu halten. Ich habe am Anfang diverse Ausbildungen in Fahrt und am liegenden Schiff mitgemacht um den Schoner ausführlich kennen zu lernen und es hat jedes Mal viel Spaß gemacht.
Der reine Segelspaß war das am Anfang ganz und gar nicht. Außerdem musste ich mich damit abfinden, als ‚Tradi-Lehrling‘ keinen unmittelbaren Einfluss auf das Schiff zu haben. Woher kam dann die dauerhafte Beziehung? Begeistert hat mich von Anfang an, wie eine gut funktionierende Mannschaft ein gemeinsames Ziel voranbringen kann. Ich fand es toll, gemeinsam etwas voranzubringen an diesem Projekt, das 2004 noch in den Anfängen steckte. Hier konnte man mit anpacken, mitgestalten und konnte auch sehen, wie es Monat für Monat, Jahr für Jahr weiter voranging.
Die Langfahrten auf der Ostsee mit den Fyn-Rundt-Regatten waren für mich die Highlights. Hierbei waren das Zusammenleben an Bord und das Zusammenarbeiten in der Mannschaft für den gemeinsamen Erfolg prägende Eindrücke und schöne Erfahrungen.
Die unterschiedlichen Crews bei den unterschiedlichen Törns kennenzulernen. Die Atmosphäre ist freundlich und kollegial. Es ist immer wieder neu und spannend, auch die Gäste sind meistens sehr angenehm.
Es ist einfach wunderschön, im Sandtorhafen über die Pontons zu gehen, den „Seesack“ über der Schulter und den Lotsenschoner über die Gangway zu betreten. Schon vom Ponton aus sieht man, dass sich die Crew an Bord freut, wieder auslaufen zu können. Dann erstmal über die Decksplanken schreiten, hier und da mal nachsehen, eine Want oder den Mast anfassen. Liegt das Beiboot richtig? Jede/r wird herzlich begrüßt, wie man das unter Freunden/-innen macht. Unter Deck regeln alle ihre Sachen. Poloshirt, Cap, Jacke mit Elbe-Emblem, Handschuhe. Schnell noch ein wenig Sonnenmilch aufgetragen. Dann läuft alles bis zur Crewbesprechung automatisch ab. Jede/r geht los und macht das, was noch fehlt, um in ca. einer Stunde auszulaufen. Es macht mir einfach Spaß, wenn so viele Freundinnen und Freunde des Lotsenschoners zusammentreffen und sich von diesem wunderschönen Schiff begeistern lassen.
Das Schiff ist schlicht und einfach einzigartig! Am Verein schätze ich das Zusammentreffen von ganz unterschiedlichen Menschen mit dieser einen Leidenschaft No. 5 ELBE. Die verbindet, was ansonsten vielleicht nicht unbedingt zusammengekommen wäre.
Bei den Gästefahrten auf der Elbe oder bei der Kieler Woche waren die Aufgaben so vielfältig, dass es nie langweilig wurde. Ganz anders waren die Aktivitäten auf Langfahrten verteilt. Durch die vor der Fahrt festgelegte Wacheinteilung wurde schon eine andere Arbeitsstruktur vorgegeben. Unabhängig von der Art des Törns war immer die Seemannschaft gefordert. Sie fördert die Kameradschaft und das Vertrauen untereinander. Das Lernen voneinander und das gegenseitige Helfen innerhalb der Besatzung habe ich auf dem Schoner sehr schätzen gelernt.
Am Schoner hat mir am besten gefallen, dass man morgens losfuhr, meist einen tollen Tag mit einer netten Crew und meist ebensolchen Gästen „auf See“ hatte und abends müde, aber gut durchgepustet, wieder zu Hause war. Ideal für „Wassersüchtige“!
Obwohl ich noch nie mitsegeln konnte, wurde ich überall freundlich und mit offenen Armen aufgenommen. Der Verein ist eine tolle Truppe.
Auf ein Segelschiff zu kommen, heißt für mich immer, anzukommen, ein bisschen wie „home is where your heart is“. Und das ist dann auch immer besonders bei so einem wunderschönen Schiff mit so viel Geschichte und so tollen Menschen.
Das Schiff ist schon etwas sehr Schönes und Spezielles, insbesonder seine Historie. Dazu lässt es sich sehr gut auf der Langstrecke segeln. Dieses Schiff regt zum Träumen an und ist/war in den jeweiligen Häfen immer ein toller Anblick, sorgte für Gespräche. Der Verein selbst ist hinsichtlich seiner Mitglieder deswegen so interessant, da sie eine große Bandbreite der unterschiedlichster Qualifikationen verfügen, sich aber alle mit ihren jeweiligen Kenntnissen in dem Schiff einbringen, sich hier „verpflichtet“ fühlen, für das Schiff zu wirken.
Ich freue mich sehr über das „Leben“ im Verein, trotz der nicht leichten Situation.
Ich mag die Ausstrahlung des Schiffes, seine Geschichte, die immer dabei ist. Das Besondere am Verein ist, dass egal wo man herkommt, wie alt oder jung man ist oder welche beruflichen und seglerischen Erfahrungen vorhanden sind, jeder etwas beitragen kann.
Der Verein – und damit auch jede Crew – ist ein wunderbarer Mix ganz unterschiedlicher Charaktere. Hier treffen erfahrene Elblotsen auf Jollensegler und Yachteigner auf Neulinge auf dem Wasser. Das ist immer spannend und bereichernd.
Es ist ein optisch wunderschönes Schiff mit sehr bewegter Geschichte (nur das Schlauchboot an Deck stört den Anblick sehr). Ich mag nach getaner Arbeit und wenn die Segel stehen, das entspannte Klönen und interessante Gespräche mit gleichgesinnten „Freunden“ und aufgeschlossenen Gästen. Dabei die Fahrt an frischer Luft genießen. Kommandos werden in angemessener Lautstärke gegeben. Das Miteinander von Deckshand bis Kapitän ist kameradschaftlich und die Stimmung ist locker.
Die markante Ansicht mit dem steilen Bug und den leicht geneigten Masten. Alle Freunde des Schoners, die ich trotz der Corona-Einschränkungen und dem eingeschränkten Vereinsleben im Refit-Team und beim Stammtisch kennengelernt habe, sind offen und herzlich.
Schon bei meiner ersten Fahrt auf dem Lotsenschoner haben mir die entspannte Atmosphäre und gute Stimmung an Bord gefallen. Man trifft so unterschiedliche Menschen, die sich alle für das Schiff begeistern. Geht man abends von Bord hat man jedes Mal, egal wie schlecht das Wetter auch gewesen sein mag, das Gefühl, einen schönen Tag mit netten Menschen verbracht zu haben. Und spannend finde ich es auch immer, wenn unsere Kapitäne von ihrer Fahrenszeit erzählen. Das Schiff selbst besticht nicht nur durch seine schönen Linien, sondern auch durch seine lange Geschichte. Und es segelt hervorragend.
Ich war damals mit der SEDOV auch in den USA. Dort nahmen wir auch an einigen Paraden teil und dort entfachte sich auch meine Begeisterung für „klassische Schoner“. Da passt der Lotsenschoner natürlich voll ins Bild. Dazu noch dieses Alter und die unfassbare Geschichte. Das ist schwer zu toppen!
No. 5 ELBE ist ein wunderschönes Schiff und es war für mich wie „ein Stich ins Herz“, als der frisch renovierte Schoner nach der Kollision untergegangen war. Umso mehr freut es mich, dass er repariert werden konnte und bald wieder in Betrieb ist. Das Schiff verdient es, in seiner Schönheit, seiner Einzigartigkeit und auch in seiner Funktion als „schwimmendes Denkmal“ noch lange zu existieren.
Wir treffen uns regelmäßig auch außerhalb des Schiffes beim Stammtisch oder bei Veranstaltungen. Kommen Sie gerne vorbei und lernen Sie uns persönlich kennen.